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Diabetes führt häufiger zu Demenz


Als ob Diabetes an sich nicht schon schwerwiegend genug ist und zu allerlei Folgekrankheiten führen kann, haben Forscher nun auch noch herausgefunden, dass Menschen mit Diabetes häufiger an Demenz erkranken als gesunde Gleichaltrige. Dies führt dann wiederum dazu, dass sie durch die nachlassende Gedächtnisleistung ihre Medikamente vergessen oder die regelmäßige Kontrolle der Blutwerte. Ziemlich niederschmetternd, oder?



Vierfach erhöhtes Demenz-Risiko bei Diabetikern

Die Zahlen kommen von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die am 18.Juni ihre Behandlungsleitlinie "Psychosoziales und Diabetes mellitus" vorstellt, in der das Thema Demenz aufgegriffen wird. Demnach haben Menschen mit Diabetes Typ 2 ein bis zu vierfach erhöhtes Risiko, an einer gefäßbedingten Demenz zu erkranken. Bei Alzheimer liegt das Risiko noch immer bis zu doppelt so hoch wie bei anderen Menschen.

Der Unterschied zwischen den beiden Demenzerkrankungen liegt übrigens in den Details. In beiden Fällen lässt zwar die Leistung des Gehirns nach, doch bei der sogenannten vaskulären (gefäßbedingten) Demenz verläuft die Krankheit weniger schleichend als bei Alzheimer. Dafür verschlechtert sich der Zustand stufenweise und plötzlich. Die vaskuläre Demenz lässt sich eher mit Mini-Schlaganfällen vergleichen: Während bei einem echten Schlaganfall große Blutgefäße verstopfen und eine große Anzahl von Gehirnzellen absterben, sind es in diesem Fall nur kleine Blutgefäße, die nur wenige Hirnzellen in Mitleidenschaft ziehen - bis es zu einer plötzlichen Verschlechterung kommt.

Die Zusammenhänge zwischen Demenz und Diabetes

Diabetiker, die an Demenz leiden, haben dann wiederum ein weitaus höheres Risiko für Hypoglykämien, weil sie beispielsweise nach dem Spritzen vergessen, etwas zu essen oder ihre Medikamente falsch dosieren. Die Hypoglykämien führen dann wiederum zu einer weiteren Schädigung des ohnehin schon beeinträchtigten Gehirns - ein Teufelskreis, aus dem letztendlich keiner mehr herauskommt.

"Schuld" an der Demenz ist der langfristig erhöhte Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus-Patienten, der die Blutgefäße schädigt - auch im Gehirn. Dazu kommen weitere typische Begleiterscheinungen der Diabetes wie Bluthochdruck und Adipositas, die sich negativ auf die Gefäße und auf das Gehirn auswirken. Die Ärzte wollen nun erreichen, dass diesem Thema mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. So sollen Diabeteskranke über 65 Jahre, die über Probleme mit dem Gedächtnis klagen, demnächst einmal im Jahr zu einem Demenz-Screening geschickt werden. So sollen sich Ärzte, Pfleger und Angehörige besser auf das gedoppelte Problem Demenz und Diabetes einstellen können. Ehrlich gesagt: Das alles sind ziemlich gruselige Aussichten, oder?
8.1.14 11:27
 


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