Honigsüßer Durchfluss -
Leben mit Diabetes

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Neues Diabetes Mittel mit Betatrophin in der Entwicklung


Wenn es um "Anti-Diabetes"-Therapien geht, beschäftigen sich die meisten guten Vorschläge mit der Vorbeugung von Diabetes Typ 2: Abnehmen, weniger Zucker, weniger Fett, mehr Sport und so weiter. Dies ist zwar alles gut und schön, aber manchmal auch frustrierend für Menschen wie mich, bei denen das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Sicher können auch wir Diabetiker mit einer Ernährungsumstellung und mehr Sport abnehmen und uns gesünder fühlen, doch die Diabetes geht damit nicht weg. Da freue ich mich umso mehr darüber, wenn ein neues Mittel in Aussicht gestellt wird, das eine bestehende Diabetes lindern (wenn auch nicht heilen kann).



Forscher setzen auf Leberhormon Betatrophin

Forscher aus Harvard haben ein neues Leberhormon im menschlichen Körper entdeckt, das die Neubildung von Betazellen stimuliert, die Insulin produzieren. Bislang war die Medizin davon ausgegangen, dass vorhandene Betazellen die Produktion von Insulin steigern können, zum Beispiel bei einem vermehrten Hormonbedarf in der Schwangerschaft, aber dass Betazellen neu gebildet werden können, war bislang unbekannt. Dahinter steckt ein Hormon, das die Wissenschaftler nun auf den Namen Betatrophin getauft haben. Betatrophin wird vor allem in der Leber produziert und ins Blut abgegeben. Bei ersten Versuchen mit Mäusen, die eine zusätzliche Dosis Betatrophin erhielten, erhöhte sich die körpereigene Produktion von Insulin und der Blutzuckerspiegel normalisierte sich.

Betatrophin steigert Insulinproduktion des Körpers

Nun sind wir Menschen zwar keine Mäuse, doch die Forscher glauben, dass sich die Forschungsergebnisse auch auf den menschlichen Körper übertragen lassen. Ein erster deutscher Pharmaproduzent zeigt schon Interesse daran, ein neues Anti-Diabetikum herzustellen. Möglicherwiese würde dann eine Betatrophin-Spritze pro Monat reichen, um die körpereigene Insulinproduktion so sehr anzukurbeln, dass auch beim Menschen mit Diabetes der Blutzuckerspiegel wieder halbwegs normal bleibt. Damit bräuchten Diabetiker weniger Medikamente schlucken oder mit Insulinspritzen nachhelfen.

Eine echte Heilung von Diabetes wäre diese Betatrophin-Injektion natürlich nicht, doch ich denke, die Krankheit würde sich nicht mehr so lästig anfühlen, wenn wieder mehr Vertrauen in den eigenen Blutzuckerspiegel vorhanden wäre und mich die ewigen Medikamente nicht immer wieder an meine Diabetes erinnern würden. Insofern finde ich den Bericht durchaus interessant und hoffe, dass die geplante "CureBeta"-Initiative der Firmen Evotec und Janssen tatsächlich zu einem marktreifen Medikament führen werden.
17.12.13 15:07
 


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