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Sehstörungen durch Diabetes: Die diabetische Retinopathie


Dass Diabetes für allerlei Probleme verantwortlich ist, weiß ich ja mittlerweile gut genug. Doch eher zufällig bin ich nun auf die sogenannte diabetische Retinopathie gestoßen, die für schwere Sehstörungen bis hin zur Erblindung verantwortlich ist. Etwa ein Drittel der Typ 2 Diabetiker haben eine Retinopathie oder werden eine entwickeln. Bei den Typ 1 Diabetikern sind es dagegen nur 5-8%. Bislang bin ich noch nicht von Sehstörungen betroffen, doch da die Wahrscheinlichkeit mit steigendem Alter zunimmt, habe ich mich nun doch einmal mit diesem Thema befasst.



Was ist eine Retinopathie überhaupt?

Die Retina (Netzhaut) ist die innerste Schutzhülle des menschlichen Auges, die aus mehreren Schichten Nervengewebe besteht. Die Retina nimmt die Umgebung auf und leitet die Impulse an das Gehirn weiter, das uns mit den entsprechenden Bildern versorgt. Die Retina wird von kleinen Blutgefäßen durchzogen, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel und Bluthochdruck geschädigt werden können. In der Fachsprache wird diese Schädigung Mikroangiopathie genannt. Sie führt zu Durchblutungsstörungen und Einblutungen in der Netzhaut, die irgendwann zur Erblindung führen können.

Im frühen Stadium ist von einer nichtproliferativen Retinopathie die Rede, bei der es zu Mikroaneurysmen und Einblutungen der Netzhaut kommt. Im späteren Stadium kommt es zur proliferativen Retinopathie, bei der der Körper aufgrund der schlechten Durchblutung der Netzhaut versucht, neue Blutgefäße zu bilden, die jedoch nur schlecht funktionieren. So sind sie dünner als normale Blutgefäße und verursachen häufig Einblutungen. Im schlimmsten Fall können sie jedoch auch schrumpfen und zu einer Ablösung der Netzhaut führen - wodurch der Betroffene erblindet.

Behandlung der Retinopathie

Problematisch ist, dass das frühe Stadium - das noch relativ leicht zu behandeln wäre - oft nicht erkannt wird, weil noch keine Sehstörungen auftreten. Erst wenn die Betroffenen nur noch verschwommen sehen oder gar dunkle Flecken die Sicht behindern, gehen sie zum Augenarzt. Treten "Lichtblitze" auf, ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich die Netzhaut löst.

Was also tun? Idealerweise gehen Menschen direkt nach der Diabetes-Diagnose zum Augenarzt um eine mögliche Retinopathie feststellen zu lassen oder aber zumindest sobald sie von der Möglichkeit dieser Erkrankung erfahren. Der Augenarzt kann die Retinopathie mit Hilfe einer Augenspiegelung feststellen und mit einer Behandlung anfangen. Wird noch keine Erkrankung festgestellt, sollten Diabetiker einmal pro Jahr zur Kontrolluntersuchung gehen. Ich habe jedenfalls schon mal einen Termin gemacht.
11.12.13 18:27
 


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