Honigsüßer Durchfluss -
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Männer und Frauen sind unterschiedlich - auch bei Diabetes


Der viel diskutierte "kleine Unterschied" zwischen Männern und Frauen macht auch bei der Diabetes nicht halt. Schuld daran sind sowohl die Hormone als auch der Körperbau, wenn man unterschiedlichen Studien glaubt.



Frauen mit viel Testosteron gefährdeter als Andere

Eigentlich gilt es ja als gar nicht verkehrt, wenn sich Frauen ab und zu ein wenig männlich geben. Wenn bei Frauen jedoch eine gesteigerte Konzentration an männlichen Hormonen wie Testosteron vorhanden ist - das heißt, wenn sie über einen hohen Androgenspiegel verfügen - ist ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken, um bis zu 60% erhöht. Umgekehrt gilt für Männer ironischerweise, dass sie ein erhöhtes Diabetesrisiko haben, wenn ihr Testosteronspiegel niedrig ist. Allerdings liegt es "nur" um 42% höher als bei anderen Männern.

Bei Frauen wird der hohe Androgenspiegel unter anderem mit Insulinresistenz und Glucoseintoleranz in Zusammenhang gebracht, bei Männern geht ein niedrigerer Spiegel mit Adipositas und Insulinresistenz einher.

Auf der anderen Seite können spezielle Globuline, die SHBG, das Risiko wiederum senken: Bei Frauen mit einem hohen SHBG-Spiegel war das Erkrankungsrisiko um 80% niedriger, bei Männern um 52%. Das Sex-Hormone-Binding-Globulin (SHBG) ist nicht mit den sogenannten Globuli zu verwechseln, die aus der Homöopathie stammen. Bei den körpereigenen Globulinen handelt es sich um bestimmte Proteine im Blutplasma, die im Körper allerhand Gutes tun.

Körperbau schützt Frauen vor Insulinresistenz

Ein weiterer geschlechtsspezifischer Unterschied betrifft den Körperbau. Hier haben es Frauen besser: Die unterschiedliche Verteilung des Fettgewebes sorgt in Kombination mit den Östrogenen dafür, dass Frauen nicht so schnell eine Insulinresistenz entwickeln wie Männer, bei denen sich das Fettgewebe in der Bauchhöhle ansammelt.

Das Östrogen ist auch Schuld an einem weiteren geschlechtsspezifischen Unterschied: So wird Diabetes bei Frauen häufig erst in den Wechseljahren festgestellt - wenn der Östrogenspiegel gesunken ist und den Zuckerstoffwechsel weniger beeinflusst und die Bauchspeicheldrüse weniger vor oxidativem Stress geschützt wird (der wiederum die insulinproduzierenden Zellen negativ beeinflusst). Männer erhalten eine Diabetes Typ 2-Diagnose dagegen häufig schon viel früher.

Umgekehrt ist es wiederum bei Diabetes Typ 1: Liegt diese Erkrankung vor, wird sie bei Mädchen häufig schon in der Kindheit festgestellt, bei Jungen dagegen erst in der Pubertät. Auch hier spielt der Einfluss der Hormone eine Rolle.
3.12.13 18:00
 


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