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Depressionen und Angststörungen bei Diabetikern weit verbreitet


Dass es Menschen mit Diabetes öfter mal schlecht geht, dürfte eigentlich niemanden wundern. Der tägliche Kampf um einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel, das Hadern mit dem Übergewicht und vor allem immer wieder der Gedanke "Hätte ich die Erkrankung vermeiden können?" schlagen aufs Gemüt. Was mir selbst schon länger deutlich ist, wurde jetzt auch wissenschaftlich untersucht und bestätigt: Diabetes-Erkrankungen hängen eng mit der Psyche zusammen. Diabetiker sind häufiger als andere Menschen von Depressionen, Essstörungen, Angststörungen und Suchtverhalten betroffen und entwickeln im späteren Alter bis zu viermal häufiger Demenz als andere Menschen.



Risiko für Depressionen doppelt so hoch

Natürlich können die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse auch in Zahlen ausdrücken. Einige Beispiele gefällig? Unter Patienten mit Diabetes Typ 2 sind Depressionen doppelt so häufig wie unter anderen Menschen, bei Angststörungen ist das Risiko immer noch um 20% erhöht. Besonders deutlich ist jedoch die erhöhte Demenzgefahr, über die ich vor kurzem ja schon einmal geschrieben habe. Diabetiker erkranken bis zu viermal häufiger an einer vaskulären Demenz, d.h. an einer Demenz, die durch geschädigte Gefäße und Durchblutungsstörungen verursacht wird. Sie geraten dadurch in einen Teufelskreis, weil sie durch die Gedächtnisstörungen dann vergessen, ob sie Insulin gespritzt haben oder nicht und mutieren irgendwann zu hilflosen Kindern. Gut, das gilt auch für "normale" Demenzkranke, aber die Aussichten sind trotzdem verstörend.

Angst vor sozialem Stigma der Diabetes

Ob dies der Grund ist, warum Diabetiker häufiger an Depressionen erkranken, ist offen. Manche Wissenschaftler vermuten eher, dass es umgekehrt ist: Depressive Menschen bewegen sich weniger als andere Menschen und verbringen viel Zeit zuhause, wo sie ungesundes Essen als Seelentröster in sich hineinstopfen. Dadurch ist der Weg in die Diabetes Typ 2-Erkrankung fast schon vorprogrammiert.

Auch die höhere Zahl der Angststörungen hängt direkt mit der Diabetes zusammen: Viele werden von einer Angst vor Unterzuckerung regelrecht beherrscht und trauen sich kaum aus dem Haus. Auch Angst vor der Insulinspritze spielt eine Rolle. Dazu kommt das soziale Stigma der Diabetes-Erkrankung, denn vielerorts herrscht noch immer das Denken vor, dass der Diabetiker ja selbst an der Krankheit Schuld sei, weil er nicht rechtzeitig abgenommen und auf gesunde Ernährung umgestiegen sei. Was natürlich so falsch nicht ist - und wieder zum Thema Depression zurückführt.
22.10.13 18:16
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sevenlives / Website (22.10.13 19:16)
Hi.bin neu hier!und dachte,ich schreib dich mal an.habe zwangsstörungen und fand deinen Blog interessant.freu mich auf rückmeldung
sevenlives

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