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Leben mit Diabetes

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Diabetes in Kuba auf dem Rückzug: Wirtschaftskrise sei Dank


Wer sagt denn, dass auf der sozialistischen Palmeninsel in der Karibik alles schlecht ist? So war nun online zu lesen, dass auf Kuba immer weniger Menschen an Diabetes erkrankten, je schlimmer es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion um die Wirtschaft bestellt war. Seit es Kuba wirtschaftlich wieder besser geht, steigt auch die Zahl der Diabetes-Erkrankungen wieder.



Wirtschaftskrise hob die Kubaner aufs Fahrrad

Bis Ende der 80er Jahre wurde das sozialistische Kuba von Fidel Castro von der Sowjetunion wirtschaftlich unterstützt und am Leben gehalten. So störte sich Kuba auch nicht sonderlich am von den USA verhängten Embargo, sondern verkaufte seinen Zucker (das Hauptprodukt der Insel) in den Ostblock. Als die Sowjetunion und der Ostblock zerfielen, verlor Kuba seinen wichtigsten Handelspartner und Unterstützer. In der Folge brach die kubanische Wirtschaft völlig zusammen. So wurden nicht nur Nahrungsmittel knapp, sondern auch Benzin fehlte an allen Ecken und Enden. Damit sich die Kubaner weiter fortbewegen konnten, verteile die Regierung eine Million Fahrräder an die Bevölkerung. Mit überraschenden Folgen: Durch die verstärkte körperliche Bewegung und die Nahrungsmittelknappheit nahmen die Kubaner durchschnittlich vier bis fünf Kilo ab - und die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen halbierte sich.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends erhielt Kuba jedoch einen neuen Verbündeten in Form des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, der den Sozialismus in seinem Land propagierte - und es sich dank des Ölreichtums auch leisten konnte. Fortan hatte Kuba wieder Benzin und einen wichtigen Handelspartner und zugleich lockerte Castro zum ersten Mal die sozialistischen Fesseln, was für einen kleinen Wirtschaftsboom sorgte. Die Folge? Die Kubaner wurden bis 2010 um durchschnittlich neun Kilo dicker und auch die Diabetes-Zahlen stiegen wieder an.

Positive Auswirkungen in Südeuropa?

In der EU hat sich Diabetes in den letzten Jahrzehnten zur Volkskrankheit entwickelt - und so schauen gerade südeuropäische Gesundheitsexperten nun nachdenklich auf Kuba . Wenn sich im Elend des Sparzwangs und der Massenarbeitslosigkeit noch etwas Positives an der Wirtschaftskrise finden lässt, wäre dies ja eigentlich eine schöne Sache. Und theoretisch wäre auch nichts dagegen einzuwenden, wenn in Südeuropa mehr Fahrrad gefahren würde - wer den täglichen Stau in Athen schon einmal miterlebt hat, würde kostenlose Fahrräder für die Griechen ganz sicher befürworten. Aber als Diabetes-Präventionsmittel scheint es mir dann doch etwas harsch.
9.10.13 18:07
 


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