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Neue Diabetes-Medikamente mit Vildagliptin scheitern im Bundes-Ausschuss


Am Dienstag fällte der Gemeinsame Bundesausschuss nach langem Hin und Her eine Entscheidung zu neuen Diabetes-Medikamenten: Die Wirkstoffe Sitagliptin und Saxagliptin wurden durchgewunken, der Wirkstoff Vildagliptin fiel durch. Allerdings wurde auch bei den beiden akzeptieren neuen Wirkstoffen nur ein geringer Zusatznutzen gegenüber vorhandenen Medikamenten festgestellt - eine bahnbrechende Neuentwicklung sieht anders aus.



Langzeitstudien zu neuen Wirkstoffen fehlen noch

Alle drei Wirkstoffe wurden einzeln bewertet, sowie in Kombination mit Metformin. Die Studien ergaben, dass Saxagliptin und Sitagliptin dazu beitrugen, dass Diabetes Typ 2-Patienten seltener an potenziell gefährlichen Unterzuckerungen litten als bei bisher genutzten Medikamenten. Bei Vildagliptin war dies jedoch nicht der Fall. Allerdings liegen noch keine Langzeitstudien vor, die die Wirkung der Medikamente auf das Herz-Kreislauf-System belegen und damit den langfristigen Schutz der Patienten vor Herzinfarkten und Schlaganfällen sichern. Daher erteilte der G-BA die Zulassung für diese Medikamente vorläufig nur befristet auf zwei Jahre.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Medikamente mit Vildagliptin nicht im Handel erhältlich sein werden - die Beurteilung des G-BA hat nichts mit der generellen Zulassung eines neuen Medikamentes zu tun, sondern betrifft lediglich den Zusatznutzen im Vergleich zu vorhandenen Medikamenten. Dies geht vor allem die Krankenkassen an, die mit den Herstellern über die Preise und Erstattung der Kosten verhandeln. Für Medikamente ohne belegbaren Zusatznutzen sind die Kosten entsprechend höher und der Hersteller verzichtet dann möglicherweise darauf, das entsprechende Medikament anzubieten.

Sitagliptin schon vorher positiv bewertet

Im Sommer hatte Sitagliptin als einziger Wirkstoff aus der neuen Gruppe der Gliptine schon eine positive Bewertung vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erhalten. Allerdings galt dies auch nicht für die Monotherapie mit Sitagliptin, die in Deutschland unter den Handelsnamen Januvia und Xelevia erhältlich ist, sondern nur als Kombipräparat mit Metformin (Im Handel als Janumet oder Velmetia erhältlich). Bei diesen Präparaten zeigte sich der zusätzliche Nutzen bei Patienten, die ihren Blutzuckerspiegel auf einen normalen Wert senken wollten.

Seit 2011 sind in Deutschland immer häufiger Medikamente mit Gliptinen statt mit Sulfonylharnstoffen verschrieben worden - allerdings bleibt nun abzuwarten, wie sich das nach der Beurteilung durch den G-BA weiter entwickelt. Ein Kombipräparat aus Metformin und Saxagliptin mit dem Namen Komboglyze® hatte schon im Mai eine positive Bewertung vom G-BA erhalten, die ihm einen geringen Zusatznutzen attestierte.
3.10.13 10:55
 


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